Reportage

UROLOGISCHE REHABILITATION

Die derzeit häufigste Krebserkrankung bei Männern ist das Prostatakarzinom. Auch die Zahl der Blasenkarzinome steigt. Als einzige onkologische Rehaklinik im Verbund gewährleistet der Medical Park Blumenhof in Bad Feilnbach eine qualitativ hochwertige Versorgung für Patienten nach einer krebsbedingten Akuttherapie.
In Kürze steht auch eine geriatrische Abteilung zur Betreuung älterer Patientinnen und Patienten bereit.

Der Genesung den Boden bereiten...

Nach Akuttherapien bei Prostatakarzinomen steht der Beckenboden im Fokus: Das Therapiekonzept im Medical Park Bad Feilnbach Blumenhof zielt darauf ab, das wichtige Stützelement der inneren Organe wieder zu aktivieren und den Allgemeinzustand zu verbessern.
Dank regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen wurde das Prostatakarzinom bei Dr. Bernhard Stockmeyer frühzeitig entdeckt. Nach der OP fiel dem Wirtschaftsingenieur die Entscheidung für den Blumenhof leicht, nicht zuletzt wegen der schönen Umgebung im Alpenvorland. Schon nach zehn Tagen Therapieaufenthalt konnte er an leichten Wanderungen in die Berge und ins Moor teilnehmen.
Im Koordinationstraining werden Bewegung und Denken eng verknüpft: Die Patienten werfen sich in der Gruppe bunte Säckchen zu. Je nach Farbe des zu fangenden Säckchens sind bestimmte Bewegungen auszuführen und gleichzeitig Denkaufgaben zu lösen. Es gibt Übungen, die nicht auf Anhieb gelingen – doch die Mühe lohnt sich: Das Koordinationsvermögen verbessert sich meist schnell.
Über ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bändern wird der Beckenausgang stabilisiert und der Schließmuskel aktiviert. Unter Anleitung seiner Therapeutin versucht auch Bernhard Stockmeyer im Einzeltraining, beim Gehen seine Beckenmuskulatur wahrzunehmen, den Schließmuskel anzuspannen, möglichst lange zu halten und wieder zu entspannen.
Verhärtungen oder Verkrampfungen stören die Zusammenarbeit von Muskelfasern, Faszien und Sehnen empfindlich. In der Massagetherapie werden Triggerpunkte der Nacken- und Schultermuskulatur gezielt behandelt, um Blockaden oder schmerzhafte Zustände zu lösen.
Die Muskelstimulation durch Funktionelle Elektrostimulation (FES) dient als wertvolle Unterstützung der Krankengymnastik bei der Behandlung von Inkontinenz. Elektrische Impulse, die individuell angepasst werden, bewirken Muskelanspannungen und helfen Bernhard Stockmeyer dabei, die Lage des Beckenbodens besser zu spüren.
Das Liegefahrrad bzw. der Liege-Ergometer ermöglicht eine gleichmäßige sportliche Aktivität, schont jedoch Rücken, Wirbelsäule, Gelenke – und die Beckenmuskulatur, die noch anfällig für Druckbelastungen ist. Die erbrachte Leistung wird wattgenau angezeigt und von der Therapiefachkraft sorgsam überwacht.

Im Gespräch mit unseren Experten

Facharzt Innere Medizin

Dr. med. Andreas Arndt

Dr. med. Andreas Arndt leitet seit 2009 die onkologische Rehaklinik in Bad Feilnbach und hat die Expertise im Haus maßgeblich weiterentwickelt.

Der Facharzt für Innere Medizin bringt langjährige Erfahrung in der Behandlung von onkologischen und internistischen Erkrankungen mit, ergänzt durch Zusatzqualifikationen in Ernährungsmedizin und sonographischer Diagnostik. Zusammen mit seinem Team ist Dr. Arndt bestrebt, über die medizinische Therapie für das akut vorliegende Krankheitsbild hinaus den Grundstein für einen bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit zu legen.

Fachtherapeutin

Sylvia Wunderlich

Sylvia Wunderlich hat als gelernte Physiotherapeutin Erfahrung in der Orthopädie, im ambulanten Bereich und im Leistungssport gesammelt, bevor sie ihren akademischen Abschluss in Therapiewissenschaften machte.

Sie ist ausgewiesene Fachtherapeutin für Beckenbodenrehabilitation (Physio Pelvica). Mit Leidenschaft erfüllt sie auch ihren Lehrauftrag im Studiengang Physiotherapie – der sich immer wieder als guter Anknüpfungspunkt erweist, um junge Therapiefachkräfte für die Onkologie zu gewinnen.

Facharzt Innere Medizin

Dr. med. Andreas Arndt

Dr. med. Andreas Arndt leitet seit 2009 die onkologische Rehaklinik in Bad Feilnbach und hat die Expertise im Haus maßgeblich weiterentwickelt.

Der Facharzt für Innere Medizin bringt langjährige Erfahrung in der Behandlung von onkologischen und internistischen Erkrankungen mit, ergänzt durch Zusatzqualifikationen in Ernährungsmedizin und sonographischer Diagnostik. Zusammen mit seinem Team ist Dr. Arndt bestrebt, über die medizinische Therapie für das akut vorliegende Krankheitsbild hinaus den Grundstein für einen bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit zu legen.

Fachtherapeutin

Sylvia Wunderlich

Sylvia Wunderlich hat als gelernte Physiotherapeutin Erfahrung in der Orthopädie, im ambulanten Bereich und im Leistungssport gesammelt, bevor sie ihren akademischen Abschluss in Therapiewissenschaften machte.

Sie ist ausgewiesene Fachtherapeutin für Beckenbodenrehabilitation (Physio Pelvica). Mit Leidenschaft erfüllt sie auch ihren Lehrauftrag im Studiengang Physiotherapie – der sich immer wieder als guter Anknüpfungspunkt erweist, um junge Therapiefachkräfte für die Onkologie zu gewinnen.

Was zeichnet Ihre Rehaklinik für die Nachbehandlung nach urologisch-onkologischen Operationen und Akuttherapien aus?

DR. ANDREAS ARNDT:
Wir haben in Bad Feilnbach schon aufgrund unserer Historie als Kurklinik große Erfahrung mit Heilbehandlungen. Der Medical Park Blumenhof ist seit mehr als zehn Jahren auf die onkologische Reha spezialisiert. Was uns von anderen Rehakliniken dieser Fachrichtung unterscheidet: Wir haben einen Facharzt für Urologie im Haus. Damit sind wir sehr gut aufgestellt, um Patienten nach einer onkologischen Akuttherapie im Unterleib optimal zu behandeln. Das lässt sich auch an den Bewertungen ablesen. Wir stehen im Kreis der Qualitätskliniken.de regelmäßig an der Spitze, in über 400 Qualitätsindikatoren. In einer Pilotstudie mit 13 onkologischen Rehakliniken lagen wir fast überall auf Platz eins. Und das, obwohl wir derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten nur die Hälfte der Zimmer verfügbar haben. Die Fertigstellung unserer neuen Geriatrieabteilung ist bereits absehbar und bald können wir die älteren Patienten noch besser als bisher versorgen.

SYLVIA WUNDERLICH:
Die schöne Umgebung kommt uns natürlich zugute. Für eine Anschlussheilbehandlung ist das Alpenvorland für viele erste Wahl, verständlicherweise. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt drei Wochen.

Zu den häufigsten Indikationen im Haus zählen Blasen- und Stuhlinkontinenz. Inwiefern ist Ihr Therapiekonzept darauf ausgerichtet?

WUNDERLICH:
Wir setzen auf Aktive Therapie und Sporttherapie. Schwerpunkt dabei ist das Beckenbodentraining. Wir haben eigens in Physio Pelvica ausgebildete Therapiefachkräfte und setzen spezielle Geräte wie den Pelvictrainer ein, der unseren Patienten hilft, diese nicht sichtbaren Muskeln überhaupt erst wahrzunehmen. Das ist die Voraussetzung, um den Beckenboden isoliert anzuspannen. Zur Verfügung stehen ein stationärer Pelvictrainer und zwei mobile Pelvictrainer mit Biofeedback. Ein weiteres Trainingsgerät, das wir häufig in unser Therapiekonzept integrieren, ist das Galileo-Standgerät. Es funktioniert wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, so dass ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird. Schnelle Wippbewegungen bringen das Becken zum Kippen – wie beim Gehen, nur häufiger. Dabei reagiert der Körper zum Ausgleich mit rhythmischen Muskelkontraktionen, eher reflexartig, und zwar im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese seitenalternierenden Vibrationen erzielen einen enormen Trainingseffekt. Damit aktivieren wir in erster Linie den Beckenboden selbst, aber darüber hinaus auch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf.

DR. ARNDT:
Was immer zu berücksichtigen ist: Unsere Patienten sind durch ihre Therapie – ob Operation oder Chemotherapie – geschwächt und in ihrer allgemeinen Leistungsfähigkeit eingeschränkt, sowohl körperlich wie auch kognitiv. Wir bieten deshalb unterschiedlichste Aktivitäten an, je nach Einzelfall, häufig im Gruppensetting und bei Bedarf auch in Einzeltherapie. Unser Patient Dr. Bernhard Stockmeyer ist noch vergleichsweise jung, nur geringfügig von Inkontinenz betroffen und verfügt über eine gute Kondition. Wenn wir alle urologischen Patienten nach Prostatektomie betrachten, sind Inkontinenz und erektile Dysfunktion die beiden Leitsymptomatiken. Aber wir haben häufig auch Patienten mit Rektum-, Blasen- oder Dickdarmkarzinomen. Es geht also um isolierte Funktionsstörungen oder strukturelle Beeinträchtigungen. Und manchmal kommt zur onkologischen Erkrankung noch das Fatigue-Syndrom, die chronische Erschöpfung, hinzu.

Die Patienten sind auch psychisch belastet. Wie gehen Sie darauf ein?

WUNDERLICH:
Am Anfang steht immer die Edukation. Wir machen den Patienten verständlich, was der Beckenboden ist, welche Funktion er hat und wo er genau sitzt. Auch: Was hat sich nach der Operation oder durch die Bestrahlung verändert? Funktionsstörungen zeigen sich ja in verschiedenen Symptomen, da geht es um unwillkürlichen Harnabgang, Stuhlhalteschwäche, aber auch Senkungen der inneren Organe oder Schmerzen im Unterleib, im Rücken. Zudem ist der Unterleib intim behaftet, gerade für die älteren Generationen. Mit zunehmendem Alter ist der Beckenboden auch aufgrund von Bindegewebsschwäche oder durch Übergewicht beeinträchtigt. Die Charakteristik ist bei jedem Patienten individuell, je nach Kraft und Kondition. Deshalb ist der Pelvictrainer wertvoll. Er erlaubt es dem Patienten, die Beckenbodenfunktion isoliert zu trainieren, visuell unterstützt dank Biofeedback, in entspannter Sitzhaltung und vollständig bekleidet. Wo erforderlich, versuchen wir ganzheitlich eine Stütze für den Patienten zu sein: Wir haben zwei Psychologinnen im Team. Eine von ihnen arbeitet seit über zehn Jahren mit unseren onkologischen Patienten, die andere hat eine Zusatzausbildung für Psychoonkologie absolviert.

Welche Veränderungen vollziehen sich bei onkologischen Erkrankungen in Deutschland, übergreifend gesehen?

DR. ARNDT:
Generell nehmen Krebserkrankungen immer mehr zu. Begründet wird das damit, dass die Menschen immer älter werden. Wir glauben, dass auch die Lebensweise eine Rolle spielt. Die Zahl der Übergewichtigen steigt ebenfalls und wir sehen viele Patienten mit Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit. Bei einigen Krebserkrankungen, zum Beispiel bei Unterleibskrebs bei Frauen oder bei Nierentumoren, liegt die Anzahl adipöser Patienten heute schon über dem Durchschnitt. Inzwischen behandeln wir deutlich mehr Patienten, die bereits im palliativen Stadium sind. Krebsvorsorge zur Früherkennung ist also sehr wichtig. Das zeigt schon das Fallbeispiel unseres Patienten. Oftmals können dadurch auch Folgeerkrankungen verhindert werden.

Prävention ist also essenziell. Wie sieht es mit der Nachsorge aus?

DR. ARNDT:
Unsere Patienten sollten möglichst vom Facharzt weiterbehandelt werden. Wir empfehlen immer eine Aktive Therapie im Anschluss und auch, dem Zustand entsprechend, weiter Sport zu betreiben. Unser Auftrag ist es, für die Zeit nach dem Rehaaufenthalt zu motivieren und auch für Dinge zu sensibilisieren, die selbstverständlich sein sollten. Denken Sie an den onkologischen Nachsorgeausweis. Viele Patienten haben keinen, da ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, nicht nur von uns, aber natürlich sehen wir uns hier in der Verantwortung. Denn rein praktisch beginnt für die meisten Patienten erst mit Abschluss der Reha die eigentliche Nachsorge.

Wie messen Sie die Fortschritte Ihrer Therapien? Haben Sie neue Therapiestandards etabliert?

DR. ARNDT:
Für Patienten mit Inkontinenz haben wir standardisierte Testverfahren, den 1-Std.- Pad-Test, auch Vorlagen-Test genannt. Es gibt ihn auch als 24-Std.-Test. Wir setzen den einstündigen Test ein, der ist für unsere Patienten weniger belastend. Die Übungen sind vorgegeben, der Patient soll zuerst 500 Milliliter Flüssigkeit trinken und sich dann bewegen, nach unten beugen, wieder aufrichten, Treppen steigen, mehrmals kräftig husten und ähnliches mehr. Anschließend wird mittels einer Vorlage gemessen, wieviel Urin verloren ging. Diesen Test führen wir bei Aufnahme und bei Entlassung durch, jeweils zur selben Tageszeit. Bei Patienten mit anderen Symptomatiken geschieht das über den Fragebogen FACT-G zur Lebensqualität und das Zusatzmodul FACT-P. Grundsätzlich gibt es in der Onkologie für Assessments zwei international gängige Verfahren zur Bewertung der Aktivitätseinschränkungen, den Barthel-Index undden Karnofsky-Index. Wir  entscheiden von Fall zu Fall, mit welchem Assessment wir den Zustand und den zu erwartenden Therapiefortschritt des Patienten am besten bewerten können.

WUNDERLICH:
Als Grundlage diente uns der Rehatherapiestandard der DRV für Brustkrebs-Patientinnen – wir haben ihn auf unsere Fachbereiche übertragen. Die Anpassungen hat unser Ärzteteam im Haus definiert. Um die tägliche Umsetzung unserer Therapiestandards kümmert sich unser Therapieteam mit rund 25 Fachkräften, neben Ergo-, Physio- und Sporttherapeuten zählen dazu auch medizinische Psychologen, der Sozialdienst, Masseure und die Ernährungsberatung.

Im Haus finden Umbaumaßnahmen statt. Welche Perspektiven sehen Sie hinsichtlich der neuen Einrichtungen?

DR. ARNDT:
Ende 2022 eröffnen wir unsere Geriatrische Reha mit 81 Plätzen. Dann können wir auch ältere, multimorbide Patienten umfassend betreuen und versorgen. Wenn es beispielsweise um Blutarmut oder erhöhte Entzündungswerte geht, stehen uns das Labor im Haus und die Möglichkeiten moderner Sonographie zur Verfügung.

WUNDERLICH:
Um das Thema Geriatrie hier auch mal von der anderen Seite aufzufangen: Mir persönlich ist ganz wichtig, junge Menschen für unseren Beruf zu begeistern. Die Anforderungen werden überall größer, auch an Therapeuten, und ich begrüße es sehr, dass die Ausbildung auf ein akademisches Niveau angehoben wurde – deshalb auch mein Lehrauftrag im Studiengang Physiotherapie an der Technischen Hochschule Rosenheim. Im Vergleich mit anderen onkologischen Rehakliniken fällt es uns relativ leicht, junge Menschen für ein Praktikum bei uns zu gewinnen. Und ich muss sagen, wir haben hier im Haus sehr viele motivierte, zufriedene und dankbare Patienten. Das ist eine schöne Bestätigung. Und ein großer Ansporn!

Noch ein Blick hinaus in die Umgebung: Sie bieten sowohl Spaziergänge als auch Wanderungen an. Was sind die beliebtesten Ziele?

DR. ARNDT:
Es bieten sich herrliche Spazierwege an ins nahe gelegene Moor „Sterntaler Filze“ oder eben in die Voralpen rund um Bad Feilnbach. Unsere Klinik liegt ideal. Sehr beliebt ist die Tregler Alm, die erreicht man von hier aus zu Fuß in weniger als 30 Minuten, es sind nur wenige Kilometer. Wer sich körperlich schon mehr zutraut, geht durchs Jenbachtal zur Wirtsalm. Und es gibt noch viele andere lohnende Ziele.

Kennzahlen

Unsere Ergebnisse im Fachbereich Onkologie

Wir erheben viele Daten, messen, vergleichen und werten aus. Je Fachbereich und Krankheitsbild gibt es eine Vielzahl von Indikatoren. Diese Indikatoren lassen sich auch für die Darstellung des Krankheitsverlaufs nutzen – und somit auch für die Messung der Qualität und des Erfolgs der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Behandlung. Mit diesen Qualitätsindikatoren sind wir in der Lage, unseren Erfolg nachzuweisen. Die Qualitätsindikatoren und die erreichten Ergebnisse stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Qualitätsindikatoren

FACT – FUNCTIONAL ASSESSMENT OF CANCER THERAPY

Mit dem die Module G, B, P und C umfassenden Fragebogen wird die krankheitsspezifische gesundheitsbezogene Lebensqualität der Behandlung von Krebserkrankungen erfasst. Neben dem indikationsübergreifenden FACT-G werden indikationsspezifische Module mit jeweils neun bis zwölf zusätzlichen Items verwendet, um die Symptombelastung durch die Erkrankung und ihre Behandlung zu beurteilen. Es ergeben sich für das Mammakarzinom der FACT-B, für das Prostatakarzinom der FACT-P und für das Kolon-Rektum-Karzinom der FACT-C. Die Darstellung der Scores erfolgt in Punkten, die Skala reicht von null bis 156 Punkten.

VR-12 PCS UND VR-12 MCS

Der Veterans RAND 12 Item Health Survey ist ein Fragebogen mit zwölf Items. Er erfasst die beiden Hauptdimensionen körperlicher und psychischer gesundheitsbezogener Lebensqualität und ist inhaltlich und in der Auswertungslogik mit dem SF-12 verwandt. Im VR-12 wurden demgegenüber Formulierungen verbessert und dichotome Antwortkategorien geschaffen. Der VR-12 wurde in einer Studie mit US-Veteranen validiert, lässt sich aber auch in anderen Populationen einsetzen, um die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität zu messen. Er gliedert sich in Fragenkomplexe zur körperlichen (PCS) und zur psychischen (MCS) Lebensqualität. Die Summenscores werden in T-Werten erfasst, wobei höhere Werte eine bessere subjektive Gesundheit darstellen.

Ergebnisse nach onkologischen Krankheitsbildern

Krebsbehandlung der Prostata
Krebsbehandlung der Brust
Krebsbehandlung Kolon und Rektum

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QUALITÄTSBERICHT ALS PDF

Aktuelle und konkrete Ergebnisse finden Sie in unserem Qualitätsbericht – diesen senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

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