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Damit alles nach Wunsch läuft

 Heilverfahren oder Anschlussheilbehandlung?

Heilverfahren (HV oder MRA) sind medizinische Maßnahmen in entsprechenden Fachkliniken, die Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederherstellen sollen. Im Unterschied zur Anschlussheilbehandlung (AHB) ist das Heilverfahren unabhängig von einer vorangegangenen Operation und schließt nicht unmittelbar an eine Krankenhausbehandlung an. Nach § 10 des Bundesurlaubsgesetzes ist eine Anrechnung auf den Urlaub unzulässig. Ebenso haben Sie einen Anspruch auf sechswöchige Entgeltfortzahlung.
Reha richtig beantragen. Nachdem Sie mit Ihrem Hausarzt, dem behandelnden Arzt oder dem Betriebsarzt die Notwendigkeit einer medizinischen Rehabilitation festgestellt haben, senden Sie Ihren Rehabilitationsantrag an den entsprechenden Kostenträger. Um den Entscheidungsprozess zu beschleunigen, sollten Sie den ärztlichen Befund oder das Gutachten Ihres Hausarztes den Unterlagen beifügen. Der Träger prüft binnen einer Frist von zwei Wochen Antrag und Zuständigkeit und legt die Leistung hinsichtlich Art, Dauer sowie Umfang fest. Sollte ein anderer Rehabilitationsträger für die beantragte Leistung zuständig sein, wird der Antrag an diesen weitergeleitet. Bei Erwerbstätigen ist meist die Deutsche Rentenversicherung der zuständige Kostenträger. Für Rentnern, Kindern und Jugendlichen vor dem Erwerbsalter sind in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen zuständig.

Anschlussrehabilitation und Anschlussheilbehandlung werden nach einer Akutbehandlung im Krankenhaus durchgeführt, meist innerhalb von 14 Tagen nach Entlassung aus der Akutklinik.Die Anträge stellt der Sozialdienst des Akutkrankenhauses beim zuständigen Kostenträger, beispielsweise bei der Rentenversicherung, der Krankenkasse oder der Berufsgenossenschaft.

  • Rentenversicherungsträger (Deutsche Rentenversicherung Bund)
    Das Krankenhaus sendet den Antrag direkt an die AHB-Klinik
  • Rentenversicherungsträger (Deutsche Rentenversicherung Land)
    Die Auswahl der AHB-Klinik erfolgt durch den Rentenversicherungsträger
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung
    Bei Privat- und Zusatzversicherten sowie bei gesetzlich Krankenversicherten ist eine Zustimmung der Krankenversicherung vor Aufnahme erforderlich
  • Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung
    Sie sind Folgebehandlungen nach Arbeitsunfällen. Der Antrag wird vom behandelnden D-Arzt oder H-Arzt bei der Berufsgenossenschaft eingereicht

Download:

eAntrag Deutsche Rentenversicherung (Online-Formular)

Antragsunterlagen Deutsche Rentenversicherung (Bund)

Antragsunterlagen Deutsche Rentenversicherung (Bayern Süd)

Wunsch- und Wahlrecht

Sie können sich die Klinik für Heilverfahren und Anschlussheilbehandlungen selbst aussuchen. Das Sozialgesetzbuch IX sichert Ihnen nach §8 ein Wunsch- und Wahlrecht zu, wonach der Kostenträger Ihre Vorschläge berücksichtigen muss. Reichen Sie hierfür bei der Antragsstellung den ergänzenden Antrag auf Ihre Wunschklinik ein, den wir Ihnen nachfolgend zum Download bereitstellen. Sollte der Kostenträger dem nicht stattgeben, können Sie mit dem ebenfalls zum Download bereitstehenden Formular schriftlich Widerspruch einlegen.

Download:

Antragsformular

Widerspruchsformular