Diagnostik
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Diagnostik
Medical Park Loipl in Bischofswiesen

Eine hoch entwickelte medizinisch- therapeutische Diagnostik ist Voraussetzung für die präzise Analyse des Ist- Zustandes eines jeden Patienten. Die Diagnostik steht daher stets am Anfang - erst dann definieren Patient, Arzt und Therapeut gemeinsam die individuellen Therapieziele.

 

Unsere hochentwickelte diagnostische Ausstattung umfasst

  • Ultraschalluntersuchung der Gefäße, der Gelenke und der Weichteile des Bewegungsapparates einschließlich transkranieller Sonoraphie
  • EKG
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Elektroenzephalographie (EEG)
  • Elektroneurographie (NLG)
  • Elektromyographie (EMG)
  • Evozierte Potenziale
  • Spirometrie
  • Video-Endoskop
  • Röntgengerät
  • CT-Gerät

Die logopädische Diagnostik umfasst

  • Sprachstörungen u.a.
    • AAT  (standardisierter Aphasietest)
    • AABT (Ermittlung des Schweregrads und der Verlaufsdynamik bei akuten Aphasien)
    • LEMO (Programm für Einzelfalldiagnostik bei Aphasie, Dyslexie und Dysgraphie)
    • AGD (Differenzialdiagnostik von Aphasien und Kognitiven Dysphasien nach Heidler)
    • BOSU (Semantik-Untersuchung)
  • Störungen der Zahlenverarbeitung u.a.
    • AAS (Aiblinger Akalkulie Screening)
    • Diagnostik zu Störungen der Zahlenverarbeitung aus NAT
  • Sprech- und Stimmstörungen u.a.
    • BODYS (Instrument für die klinische Dysarthriediagnostik)
    • UNS (Untersuchung neurogener Sprech- und Stimmstörungen)
    • RBH-Klassifikation (auditive Heiserkeitsbeurteilung)
  • Schluckstörungen u.a.
    • BODS (Dysphagiescore zur Schweregradbestimmung des Speichelschluckens und der Nahrungsaufnahme)
    • KSU (Klinische Schluckuntersuchung nach Bartolome)
    • Schluckscreening in Anlehnung an das NOD-Stufenkonzept

 

Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist die instrumentelle Diagnostik von Schluckstörungen. Da vor allem bei akuten neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall) eine Aspiration (Eintreten von Nahrung oder Flüssigkeiten in die Lunge) gehäuft auftritt, ist eine rasche Abklärung erforderlich.
Hierzu kommt neben der klinischen Schluckuntersuchung auch eine fiberoptische Schluckdiagnostik (FEES, engl. Fiberoptic Endoscopic Evaluation of Swallowing) zum Einsatz. Diese endoskopische Untersuchungsmethode ermöglicht die Sicht in die Kehlkopfregion. Somit kann die Ursache und Lokalisation der Schluckstörung festgestellt und die Schluckfunktion bei verschiedenen Nahrungskonsistenzen beobachtet und beurteilt werden. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse kann ein für den Patienten individueller Therapieplan mit dem Ziel des Kostaufbaus erstellt werden.