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Aktuelles über Chiemseeblick Bernau-Felden

Lichttherapie im Medical Park Chiemseeblick


Lichttherapie im Medical Park Chiemseeblick

Im Herbst und Winter kann ein Mangel an Sonnenlicht die Entstehung von depressiven Erkrankungen begünstigen. Man spricht von einer saisonal-abhängigen Depression. Eine anerkannte Behandlung ist die Lichttherapie, die besonders in skandinavischen Ländern verbreitet ist. Der antidepressive Effekt wird über eine Belichtung der Augen in den Morgenstunden vermittelt. Hierfür werden medizinische Geräte mit einer Lichtstärke von 10000 Lux verwendet. Wir bieten dieses Zusatzverfahren unseren Wahlleistungspatienten an. Sprechen Sie uns zu Beginn Ihres Aufenthaltes auf die Behandlung an, wir beraten Sie gerne.
 


07.11.2019 ; 10:41Uhr

Neues Hirnstimulationsverfahren im Medical Park Chiemseeblick


Neues Hirnstimulationsverfahren im Medical Park Chiemseeblick

Nicht-invasive („nicht-eindringende“) Hirnstimulationsverfahren werden seit einigen Jahren als dritter Behandlungsarm neben Medikamenten und Psychotherapie beforscht. Ihr bekanntester Vertreter ist die transkranielle („durch den Schädel“) Magnetstimulation. Eine neuere Methode, die nahezu nebenwirkungsfreie transkranielle Gleichstromstimulation (englisch tDCS – transcranial Direct Current Stimulation) wird insbesondere bei Depressionen eingesetzt. Als eine von wenigen Kliniken in Deutschland bieten wir das innovative Therapieverfahren tDCS unseren Wahlleistungspatienten als dreiwöchige Zusatztherapie an. Ob das Verfahren für den Patienten geeignet ist, wird bei Aufnahme im Medical Park Chiemseeblick besprochen.


11.10.2019 ; 13:08Uhr

Herzratenvariabilität - die Antwort des Herzens auf Stress


Herzratenvariabilität - die Antwort des Herzens auf Stress

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist eine Antwort des Herzens auf Stress. Unter chronischer Anspannung sinkt die Fähigkeit des Herzens, zur Ruhe zu kommen und die Pulsfrequenz ist andauernd erhöht, selbst in der Nacht, wo es zu einer Absenkung der Pulsfrequenz kommen sollte. Schlafstörungen und nicht-erholsamer Schlaf können somit Ursache und Grund sein. Wir bieten unseren Wahlleistungspatienten eine Messung der HRV zusammen einer Messung der Schlafqualität am Anfang und am Ende des Aufenthalts an. Hierdurch können wir eine Aussage über  Ihre Stressbelastung, Ihre Schlafstörung und die Veränderung im Verlauf treffen. Sprechen Sie uns zu Beginn Ihres Aufenthaltes auf die Untersuchung an, wir beraten Sie gerne.


11.09.2019 ; 15:00Uhr

Workshop für Führungskräfte des Bayerischen Unternehmensverbandes der Metall und Elektroindustrie e.V.


Workshop für Führungskräfte des Bayerischen Unternehmensverbandes der Metall und Elektroindustrie e.V.

Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Am 26. Juni 2019 fand im Medikalpark Chiemseeblick erneut ein Workshop des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) zum Thema:
Umgang mit psychischen Belastungen für Führungskräfte statt.
Eine regelmäßige Zusammenarbeit  mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft findet über ein gemeinsam entwickeltes Programm  Psychische Gesundheit und Arbeitsplatz  durch gemeinsame Workshops alle 2 Jahre  seit November 2013  statt; dies beinhaltet auch ein niederschwelliges Konzept für MitarbeiterInnen dieses Berufsverbandes welches Zugang zu psychologischer Beratung und Therapien bis hin zum stationären Bereich in unserer Klinik anbietet bei psychischen Problemlagen.
Durch die gemeinsamen Vorträge unserer Chefärzte und TherapeutInnen mit  praktischen Modulen sollen Führungskräfte hinsichtlich psychischer Gesundheit und Präventionsmöglichkeiten geschult und sensibilisiert werden.
Die Veranstaltung wurde moderiert und vorbereitet von den Diplom PsychologInnen  Frau Claudia Joas und Frau Simone Auernhammer vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie dem  Direktor der Klinik Prof. Dr. Michael  Soyka und dem  Chefarzt des Präventions-/ und  Rehabilitationsbereiches Andreas Bock .
Insgesamt nahmen 13 Führungskräfte aus verschiedenen Firmen der Metall-/ und Elektroindustrie an der Veranstaltung teil.
Themenschwerpunkte der Vorträge waren

• Persönliches Ressourcenmanagement
• Selbstoptimierung durch Suchtmittel
• Psychische Gesundheit und Arbeitsplatz – Die klinische Perspektive
• Was ist Therapie? Was hilft aus Sicht der Betroffenen ?
• Herausfordernde Situationen in Unternehmen ? Kollegiale Fallsupervision.

Zusätzlich fanden theoretische Einführungen und  Praxisübungen für die TeilnehmerInnen in Form von Achtsamkeitsübungen durch speziell geschulte Co-TherapeutInnen statt sowie eine Gruppenveranstaltung zur Akzeptanz-/ und Committment Therapie, die von unserer Leitenden PsychologIn Frau Ina Englbrecht durchgeführt wurde.

Zeit für kreativen Austausch gab es durch gemeinsame Frühstücks-/ und Mittagspausen, in denen aufkommende Fragen mit den ReferentInnen geklärt  und Eindrücke ausgetauscht werden konnten.
In der Abschlussrunde zeigten die TeilnehmerInnen sich positiv beeindruckt vom modernen Konzept der Klinik  hinsichtlich der Krankheitsmodelle und Therapieformen , die im MPCB angeboten werden, es konnten neue Modelle und Entwicklungsperspektiven hinsichtlich psychischer Erkrankungen und der damit verbundenen Attribuierungen  und Folgen für die Arbeitswelt mit den TN diskutiert, geklärt und verändert werden.

 


13.08.2019 ; 14:55Uhr

Ärztlicher Direktor gewinnt Forschungspreis 2018


Ärztlicher Direktor gewinnt Forschungspreis 2018

AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie geht an Prof. Soyka

Die Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie (AGNP e.V.) ist die deutschsprachige interdisziplinäre Fachgesellschaft für neuro-/psychopharmakologische Forschung und ihre Anwendung in der Therapie. Bereits seit 1991 wird der AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie ausgeschrieben und alle zwei Jahre an einen Wissenschaftler oder ein Team von einem Expertengremium verliehen. Es handelt sich um einen im deutschsprachigen Raum hochrenommierten Wissenschaftspreis.

Der Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik Prof. Dr. Michael Soyka ist ein international bekannter Experte im Bereich der Suchtmedizin und in diesem Jahr einer der beiden Preisträger. Prof. Soyka hat sich über viele Jahrzehnte mit der Therapie von Suchterkrankungen einschließlich der Opiatabhängigkeit beschäftigt. Die Substitution mit Opioiden wie Methadon, Buprenorphin gehört heute zu der Standardtherapie bei Opiatabhängigkeit. Zur Sicherheit und Verträglichkeit der zur Verfügung stehenden Substitutionsmittel, ihrer Nebenwirkungen, Auswirkungen auf Psyche und Fahrtauglichkeit und insbesondere den Langzeiteffekten der Substitutionsbehandlung hat die Arbeitsgruppe um Prof. Soyka in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Studien durchgeführt, die alle in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften publiziert wurden und die Wirksamkeit und Sicherheit der Opioidsubstitution belegen. Prof. Soyka ist auch für die World Federation of  Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) Leiter einer Arbeitsgruppe, die Leitlinien für die Behandlung von Suchterkrankungen publiziert hat.

Als  Anerkennung seiner herausragenden Forschungsarbeit wurde er vom Expertengremium der Fachgesellschaft ausgewählt. Im Rahmen des AGNP Symposiums im März 2019 in Berlin wird Prof. Soyka mit dem AGNP-Preis 2018 ausgezeichnet.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!


12.02.2019 ; 13:39Uhr

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