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Tiergestützte Therapie
In der neurologischen Frührehabilitation werden Menschen mit schweren Schädigungen des Gehirn und des Nervensystems behandelt (z.B. nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma).
Viele unserer Patienten sind völlig hilflos und auf pflegerische Versorgung angewiesen, in ihrer Kommunikationsfähigkeit erheblich eingeschränkt oder in ihrer Bewußtseinslage eingetrübt. Der Schweregrad der neurologischen Erkrankung führt häufig auch zu psychischen Begleiterkrankungen wie ausgeprägten depressiven Verstimmungen oder Ängsten.
Unser therapeutisches Angebot wird durch die Tiergestützte Therapie ergänzt. Die Möglichkeiten der Tiergestützen Therapie beruhen auf den Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier auf der emotionalen Ebene. Eine Vielzahl an positiven Erfahrungen aus Heimen, der Altersforschung und der Arbeit mit Behinderten jeden Lebensalters liegen vor. Ziele sind die Förderung von Kontaktaufnahme und Wahrnehmung durch den therapeutischen Umgang mit einem Tier.
Durch taktile Stimulation kann die Sensibilität verbessert werden, die Aufmerksamkeit wird geschult und das Konzentrationsvermögen gesteigert. Ganz wesentlich sind uns die emotionalen Effekte, wie Abbau von Angst, Entspannung und dem Erfahren von Zuwendung und Trost in der Beziehung Mensch-Tier. Die Therapieeinheiten werden gemeinsam von einer Physiotherapeutin, dem Tierhalter (Ergotherapeut) – und natürlich „Jule“ einer Bearded-Collie-Hündin - ausgeführt.
Haben Sie Fragen zur Tiergestützten Therapie? Bitte wenden Sie sich an ein Mitglied des Teams der neurologischen Frührehabilitation.
Station 1 c – Frührehabilitation Pflege Stützpunkt Zimmer 1188 Tel. Nr.: 09564 93 1617
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Chefarzt Neurologie
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Prof. Dr. med. Stefan Hesse
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ADL-Parcour
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Unter ADL (Activities of Daily Living) versteht man die Tätigkeiten des alltäglichen Lebens. In einem eigens dafür geschaffenen "ADL-Parcour" werden diese trainiert.
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Snoezelentherapie
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Die Snoezelentherapie ist ein spezielles Therapieangebot für Menschen mit schwersten sensorischen Störungen und Behinderungen.
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