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Schlaganfallzentrum Loipl
Therapiekonzept
Konzeptionell bietet das Schlaganfallzentrum Loipl in Übereinstimmung mit modernen wissenschaftlichen Forderungen eine möglichst frühe und möglichst intensive Rehabilitation. Die Festlegung der individuellen Ziele erfolgt gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen. Oberstes Ziel ist die Wiederherstellung der Aktivitäten und der Partizipation gemäß dem ICF Modell. Die Therapie folgt somit ausschließlich einem funktionellen Ansatz. In den verschiedenen Phasen bedeutet dies:
Auf der Intensivstation: Entwöhnung von der Beatmungsmaschine, Förderung des Bewusstseins, Primärmobilisation
Auf der Intermediate-Care-Station: Weitere Förderung des Bewusstseins, Trachealkanülenmanagement, Anbahnung der Schluckfähigkeit
Auf der Station der B-Phase: Mobilisation in den Rollstuhl, Förderung der ADL-Kompetenz (Activities of daily living), Anbahnung der motorischen, kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten
Auf der Station der C-Phase: Wiederherstellung der Aktivitäten des alltäglichen Lebens, der Kognition und der Kommunikation, Geh- und Arm- Handfunktionstraining
Auf der Station der D-Phase: Weiterer Ausbau der Aktivitäten unter größtmöglichem Alltagsbezug, Entlassmanagement, mit dem Ziel einer möglichst engen Verzahnung der stationären und nachfolgenden ambulanten Therapie
Therapeutische Schwerpunkte: • Lokomotionstherapie zum wiederholten Üben von Gehen und Treppensteigen durch ein Laufbandtraining unter Gewichtsentlastung • Kommunikation und Kognition im Alltag als spezifisches Angebot an Patienten mit einer Störung der Sprache und der geistigen Fähigkeiten • Spezifische Ambulanzen zur Abklärung und Diagnostik von Schluckstörungen, der Spastik und der Hilfsmittelversorgung
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Chefarzt
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Dr. Jochen Quintern
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Therapieleiter
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Herr Krämer steht für Kompetenz und Erfahrung.
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