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Medical Park Bad Rodach

„Tablette statt Spritze” - Thromboseprophylaxe bei Hüft- und Knieprothesen


Bad Rodach. Zur Thromboseprophylaxe stehen neuerdings Medikamente zur Verfügung, die als Tablette verabreicht werden können, so dass die tägliche Gabe einer Spritze nicht mehr erforderlich ist. Bisher ist diese Tablette für Patienten mit Hüft- und Knieprothesen aufgrund von Arthrose zugelassen. Die Tabletteneinnahme muss dabei genauso regelmäßig und konsequent durchgeführt werden wie die Spritzengabe. In wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass die Thromboseprophylaxe mit solchen Tabletten nach Implantation von Hüft- und Knieprothesen gegenüber der herkömmlichen Thromboseprophylaxe mit Spritzen mindestens gleichwertig ist. Zudem treten weniger Komplikationen auf. Es besteht auch keine Notwendigkeit zur regelmäßigen Beobachtung der Blutgerinnungsparameter.
Seit kurzem wird diese für den Patienten angenehmere Applikation als Tablette bei der o. g. Patientengruppe in der Klinik Medical Park Bad Rodach konsequent angewandt.
Zur herkömmlichen Thromboseprophylaxe  gehört die frühzeitige Mobilisierung des Patienten nach der Operation, weitere wichtige Maßnahmen sind das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Die medikamentöse Thromboseprophylaxe musste bisher durch die Verabreichung von Heparinspritzen vorgenommen werden. Dieses Verfahren ist seit Jahren bewährt. Durch die konsequente Anwendung der Thromboseprophylaxe konnte das Risiko der Entwicklung einer Thrombose und einer Lungenembolie gesenkt werden, ein geringes Risiko bleibt aber selbst bei konsequenter Anwendung bestehen.
 
 

In Ausgabe 4/2011 lesen Sie:

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