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Medical Park Chiemsee
Magdalena Weigl: Ungebremster Optimismus
Bernau-Felden. Schlimmer konnte es für Magdalena Weigl kaum kommen: Auf der fünften Etappe einer Radrundfahrt in Frankreich stürzte sie am 23. August mehrere Meter tief in ein Bachbett. Das Resultat war verheerend: Der fünfte Lendenwirbel war gebrochen, dazu dreizehn Rippen, das Schlüsselbein und das Schulterblatt. Weil sich außerdem viel Blut in ihrer Lunge fand, wurde sie sofort auf die Intensivstation des Krankenhauses in Bourge gebracht, blieb dort fünf Tage und konnte erst dann nach München-Harlaching verlegt werden. Einen Ersatzwirbel erhielt sie in einer aufwändigen Operation, danach verbrachte Magdalena Weigl - Jahrgang 1992 - vier Wochen zu Haus, damit die Rippenbrüche verheilen konnten. Erst danach war überhaupt an die erforderliche Rehabilitation zu denken. Die junge U-23-Rennfahrerin, die dem RV Sturmvogel München 1952 angehört und für den Rennstall Haibike startet, entschied sich für die Klinik Medical Park Chiemsee, weil ihr andere Spitzensportler von ihren guten Erfahrungen in dieser Klinik berichtet hatten. Chefarzt Privatdozent Dr. Marcus Schmitt-Sody entwickelte eine auf Magdalena Weigl zugeschnittene Therapie, die schon bald zu ersten Erfolgen führte. Die Rennfahrerin, die erst 2010 als „Quereinsteigerin“ vom Skilauf zum Radsport gekommen war, hat in der zurückliegenden Saison eine Reihe guter Platzierungen erreichen können. Ihr Ziel ist ganz eindeutig: Im kommenden Jahr will sie wieder zurück in den Radsport und dann ganz vorne mitfahren. Wer mit Magdalena Weigl spricht, spürt, dass sie durchsetzen wird, was sie sich vorgenommen hat. Sie ist hochmotiviert, an dem Unfall und seinen Folgen kann sie ohnehin nichts mehr ändern, sagt sie. Stattdessen genoss sie das Ambiente der Klinik, den Chiemsee, nutzte die Zeit der Rehabilitation, um abzuschalten und neue Pläne zu schmieden.
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In Ausgabe 7/2011 lesen Sie:
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