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Medical Park Chiemseeblick
Prof. Dr. med. Michael Bach neuer Chefarzt im „Chiemseeblick“
Mit Prof. Dr. med. Michael Bach (50) hat die Psychosomatische Fachklinik Medical Park Chiemseeblick zu Jahresbeginn einen zweiten Chefarzt bekommen. Außerdem wurde Prof. Dr. Michael Bach zum Ärztlichen Direktor der Klinik berufen. Der aus Linz stammende Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapeutische Medizin war zuletzt Leiter der Abteilung Psychiatrie des Landeskrankenhauses Steyr und stand dort auch an der Spitze des Projektteams Interdisziplinäre Schmerztherapie. Er ist ausgewiesener Experte in der Rehabilitation von Patienten, die psychosomatische Krankheitsbilder wie Burnout oder Depressionen aufweisen. Mit der Bestellung eines zweiten Chefarztes – neben Dr. Dr. Heinz F. Golling – hat die Medical Park AG auf die hervorragende Entwicklung der Klinik und die damit verbundenen hohen Patientenzahlen reagiert. Zudem wird Patienten mit zusätzlichen und neuartigen Formen stationärer Behandlungskonzepte noch wirksamer als bisher geholfen werden können. Die Klinik Medical Park Chiemseeblick hatte erst im September des vergangenen Jahres ihre Pforten geöffnet. Bis dahin hatte die Medical Park AG ihre Kompetenz in der Behandlung von Patienten mit psychosomatischen Krankheitsbildern auf eine entsprechende Fachabteilung der Klinik Medical Park Prien Kronprinz konzentriert. Prof. Dr. med. Michael Bach hat einige Jahre an Kliniken auch in Deutschland gearbeitet und sich hier mit den Besonderheiten des deutschen Gesundheitswesens vertraut gemacht. Im wissenschaftlichen Bereich hat er sich zuletzt durch seine Vortragstätigkeit im Postgraduellen Lehrgang für Interdisziplinäre Schmerzmedizin – MSc-Studium, Medizinische Universität Wien, und durch Vorträge zum Schmerzmanagement (MSc) an der Donau-Universität Krems hervorgetan. Er lehrte in Österreich, Rumänien und Italien und kann auf die maßgebliche Mitarbeit an bedeutsamen Forschungsprojekten an der Universitätsklinik für Psychiatrie Wien sowie auf zahlreiche eigene Forschungsprojekte verweisen. Dazu zählen u.a. die Grundlagenforschung in den Bereichen Neuroimmunologie sowie Lichttherapie und ihre Anwendung bei verschiedenen pyschosomatischen Syndromen, Polydiagnostische Untersuchungen bei Patienten mit Angststörungen, ferner Vergleichsstudien zu Antidepressiva als adjuvante Schmerztherapie. 1995 erhielt er den Förderungspreis der Stadt Wien für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaften. Das von ihm entwickelte interdisziplinäre verhaltensmedizinische Versorgungsmodell für chronische Schmerzpatientinnen wurde 1999/2000 als „Model of Good Practice” im Rahmen des Aktionsprogramms „Gesundheitsförderndes Krankenhaus” der Stadt Wien ausgezeichnet. Bekannt ist Prof. Dr. med. Michael Bach ferner als wissenschaftlicher Gutachter, so für die Ethikkommission der Medizinischen Universität Wien oder die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Er machte sich einen Namen durch Untersuchungen zur Polydiagnostik und Herzwahrnehmung bei Patienten mit Herzphobien beziehungsweise mit Angststörungen und leitete unter anderem Studien zur psychosozialen Belastung und Beeinträchtigung bei chronischem Tinnitus und daraus folgend Patienten mit schwer wiegender Depression und Schmerzen.
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