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Medical Park Berlin Humboldtmühle

Frank-Walter Steinmeier: Diskretion war Ehrensache


Berlin. Dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Frank-Walter Steinmeier ist etwas gelungen, was einem so prominenten Politiker nur selten glückt: Über mehrere Wochen konnten er und seine Frau Elke Büdenbender sich mitten in Berlin von den Folgen einer Nierentransplantation erholen, ohne dass Medien und damit die Öffentlichkeit davon erfuhren. Frank-Walter Steinmeier hatte – wie bekannt – seiner Frau eine Niere gespendet und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus ging es darum, die richtige Klinik für die Rehabilitation zu finden. Hilfreich waren hier die Kontakte der Charité zu Prof. Dr. Heinz Theres, dem Chefarzt der Abteilung Kardiologie der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle. Nach einer Besichtigung der Klinik mit dem Chefarzt und dem Geschäftsführer Frank Hörl entschied sich das Ehepaar zur Rehabilitation am Tegeler See – zu Recht, wie sich zeigte.
Für Elke Büdenbender kam es darauf an, unter besonderen hygienischen Bedingungen, die die Infektionsgefahren für die frisch Transplantierte so weit wie möglich reduzieren, behutsam die Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit einzuleiten. Angepasste physiotherapeutische Einzeltherapie und atemtherapeutische Übungen standen im Mittelpunkt der Rehabilitation. Parallel dazu wurde, in engem Austausch mit der Nephrologie der Charité, die Nierenfunktion und Organakzeptanz überwacht. Frau Büdenbender lobte Engagement und Fachkompetenz des Therapeutenteams, sie verlasse die Klinik Medical Park Humboldtmühle mit frischen Kräften und neuem Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit.
Für Frank-Walter Steinmeier als Organspender war ein davon unterschiedliches Therapieprogramm vorbereitet. Die Wiedergewinnung der körperlichen Beweglichkeit nach der Operation zur Organentnahme stand zu Beginn der physiotherapeutischen Behandlung im Vordergrund. Sie konnte zunehmend ergänzt werden durch Ausdauertraining und Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Fitness.
„Ich hab mich sehr wohl gefühlt hier in der Humboldtmühle“, sagte er. Erkannt haben den Politiker natürlich viele der Patienten, aber alle hätten sich ausnahmslos, so Steinmeier, unaufgeregt, freundlich und rücksichtsvoll verhalten. Vertraulichkeit auch im Interesse des Patienten zu wahren, war auch das Ziel der Leitung der Klinik. So drangen etwa prominente Besuche, wie der von Altbundeskanzler Schröder, nicht nach außen. Während des Klinikaufenthalts und der Rehabilitation wollte Steinmeier sich voll auf die eigene und die Rehabilitation seiner Frau konzentrieren. Dazu hatte er die Führung seiner Amtsgeschäfte für zwei Monate in die Hände seines Vertreters Joachim Poß gelegt, das iPad sorgte für die notwendige mobile Anbindung.
„Meine Frau und ich haben in der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle ganz und gar abschalten und die kostbare Zeit miteinander nutzen können“, sagte Steinmeier. Frank-Walter Steinmeier ist nun wieder mitten drin im politischen Geschäft. Er hat sich vorgenommen, ein wenig von den neuen Erfahrungen bei der Wiedererlangung von körperlicher Fitness in seinen Arbeitsalltag hinüberzuretten. In der Klinik habe er dazu neue Motivation und Spaß daran gefunden. Ob der politische Alltag dazu Zeit lässt, bleibt abzuwarten.
 
 
 
 

Bildunterschrift:
Nach der Nierenspende in der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle wieder genesen: SPD-Bundestagsfraktions-Vorsitzender Frank-Walter Steinmeier, hier mit Klinikchef Frank Hörl (l.) und dem Chefarzt Kardiologie, Prof. Dr. Heinz Theres.
 
 

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