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Medical Park Chiemsee
„Anders – na und?“ Projekttag soll Verständnis für Behinderte fördern
Kinder und Jugendliche haben oftmals kein oder nur wenig Verständnis für Behinderungen und Behinderte. Gehandicapte Personen werden häufig als Außenseiter betrachtet. Der Grund hierfür ist meist, dass man sich unsicher fühlt und nicht weiß, wie man sich richtig verhalten soll, denn Behinderte sind „anders“. Mit dem Projekt „Anders – na und?“ sollen Kinder und Jugendliche nun bei einem Projekttag am 23. Juni erleben, wie es sich anfühlt, „anders“ zu sein. Die Schüler der dritten Klassen der Grundschule Übersee durchlaufen in Gruppen verschiedene Stationen, so einen Rollstuhlparcours, ein Einhänderfrühstück, Taubheit oder, eingeschränktes Sehvermögen. Unter dem Motto „Sport und Behinderung“ werden sie spielerisch an das Thema „Anders sein“ herangeführt und eingeladen, sich in die Rolle des „Behinderten“ zu versetzen. Die Federführung des Projekttages hat Julia Geiger, Ergotherapeutin in der Klinik Medical Park Chiemsee. Unterstützt wird sie von körperbehinderten Sportlern aus Übersee. Entwickelt haben das Projekt acht Schülerinnen der Ergotherapieschule in Rosenheim im Rahmen ihrer Ausbildung. Zur Seite standen ihnen ehrenamtliche Familienhelferinnen, der Behindertenbeauftragte, Therapeuten der Gemeinde Übersee und der Klinik Medical Park Chiemsee. Ergotherapie beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage und ist ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel. Sie kommt zum Einsatz bei Menschen jeden Alters mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropyschologischen und/oder psychosozialen Störungen. Ziel ist es, individuelle Handlungskompetenzen im täglichen Leben und Beruf zu entwickeln, wiederzuerlangen und/oder zu erhalten.
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In Ausgabe 5 der Medical Park News lesen Sie:
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