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Medical Park AG

Mehr Sicherheit durch ADL-Training – Erste fundierte Ergebnisse


Amerang/Berlin. Mit der Entwicklung des ADL-Trainings hat die Medical Park AG einmal mehr neue Wege in der Rehabilitation gesetzt. Inhalt dieses Trainings ist die Wiedererlernung für von Fähigkeiten des täglichen Lebens – Activities of Daily Living. Es geht unter anderem darum, Sicherheit bei häuslichen Aktivitäten ebenso zurückzugewinnen wie das Verhalten im Straßenverkehr – sei es als Fußgänger oder als Autofahrer – oder das Verhalten beim Einkaufen realitätsnah zu beüben. Denn es gilt: Nur Übung macht den Meister.
Nunmehr liegen erste belastbare Ergebnisse an über 400 Patienten sowohl der Neurologie als auch der Orthopädie aus der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle vor.
Bedeutsam für Patienten ist beispielsweise das Überqueren von Straßen an einer Ampel. Durch das ADL-Training steigerte sich die Überquerungsgeschwindigkeit von 1,9 auf 3,6 km/ h für die neurologischen und von 3,1 auf 4,2 km/h für die orthopädischen Patienten. Damit erreichten beide Patientengruppen eine ausreichende Geschwindigkeit, um im Alltag eine Straße zu überqueren, ohne dass die Ampel auf halbem Weg auf Rot springt.
Besonders auffällig sind die Verbesserungen im Falle der schwerer betroffenen Patienten nach Schlaganfall. Nach einem ersten Training konnten 36 Prozent die Straße selbstständig, und 64 Prozent selbstständig mit Hilfsmitteln überqueren. Vor Beginn des Trainings waren es lediglich 18 (56) Prozent gewesen, die selbständig (selbständig mit Hilfsmitteln) die Straße überqueren konnten.
82 Prozent der Patienten war es möglich, selbstständig die Türen eines Autos zu öffnen, nur 18 Prozent brauchten hierfür noch Hilfestellung. Ins Auto einzusteigen und sich anzuschnallen war 65 Prozent der Patienten möglich, 35 Prozent brauchten noch Hilfestellung.  Vor der Therapie konnten lediglich 45 Prozent selbstständig in einen PKW einsteigen. Somit konnte das spezifische Training die Rate um 19 Prozent steigern.
Ähnlich eindrucksvoll sind die Ergebnisse in einem „Supermarkt“, der Bestandteil des ADL-Trainings ist. 74 Prozent der Patienten war es nach dem Training möglich, selbstständig bzw. selbstständig mit Hilfsmittel nach einem Einkaufszettel einzukaufen und die Waren in den Korb zu legen. 82 Prozent konnten selbstständig an der Kasse bezahlen. Dies entsprach einer Steigerung um 50 Prozent (Einkaufen mit Zettel) bzw. drei Prozent(Bezahlen an der Kasse).
Während die Aufgaben Einkaufen (zehn Prozent, Bezahlen (17 Prozent) und Ampelüberqueren (18 Prozent) nur mit einem relativ geringen Prozentsatz der Patienten nach einer ersten Trainingseinheit weitergeübt werden musste, war insbesondere bei der Aufgabestellung „Einkäufe im Auto verstauen“ ein noch intensiveres Training erforderlich.
 
 

In Ausgabe 1 der Medical Park News 2011 lesen Sie:

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Fax 08075/913 11-116
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