Medical Park Chiemsee
Marcus Becker: Das große Ziel ist London
Bernau-Felden. Marcus Becker liebt das Wasser. Gemeinsam mit seinem Partner Stefan Henze hat er in den vergangenen Jahren im Canadier Zweier sensationelle Erfolge feiern können. Weltmeister, mehrmals Vizeweltmeister, Olympische Silbermedaille in Athen, sechs Mal Deutscher Meister.
Für mehrere Wochen aber musste sich Marcus Becker mit dem Blick aufs Wasser, nämlich auf den Chiemsee, begnügen. Nach einer Bandscheibenoperation im Bundeswehr-Krankenhaus Ulm kam er zur Rehabilitation in die Klinik Medical Park Chiemsee und absolvierte hier unter Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. Marcus Schmitt-Sody ein umfassendes Therapieprogramm. Im Wildwasser-Kanal von Markleeberg nahe Leipzig hatte der Sportsoldat, der am 11. September seinen 30. Geburtstag feierte, bereits gespürt, dass sich ein Bandscheibenvorfall anbahnen könnte. Dennoch startete er kurz darauf in London auf der künftigen Olympiastrecke und hatte sich damit ganz offensichtlich übernommen. Eine Bandscheibenoperation war nun unausweichlich – die zweite übrigens innerhalb von zwei Jahren. Für die Rehabilitation entschied er sich für die Klinik Medical Park Chiemsee, da sie einerseits Partnerklinik des Olympiastützpunkts Bayern ist und ihm andererseits von seinem Partner Stefan Henze wärmstens ans Herz gelegt wurde. Dieser kannte die Klinik von einem Check-up-Wochenende und hatte sich rundherum zufrieden gezeigt.
Angesichts der hervorragenden Therapie- und Trainingsmöglichkeiten in der Klinik ist Marcus Becker zuversichtlich, bald wieder das Wildwasser-Training wieder aufnehmen zu können, wobei dann das Krafttraining im Vordergrund stehen wird. Wenngleich er derzeit auf internationale Wettkämpfe verzichten muss, setzt er alles daran, im kommenden Jahr in London an den Start gehen und dann auf dem berühmten „Treppchen“ stehen zu können. Auf den Rat der Ärzte will er nach den bitteren Erfahrungen durchaus hören, schiebt aber Bedenken, dass den bisherigen zwei Bandscheibenvorfällen ein dritter folgen könnte, beiseite. Als Leistungssportler müsse er gewisse Risiken auf sich nehmen und zeigt sich optimistisch, im Canadier Zweier schon bald wieder ganz vorn zu sein.
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