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Medical Park Humboldmühle

Meilenstein für dialysepflichtige Patienten in Berlin


Berlin. Eine intensive Zusammenarbeit haben die Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle und das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH) in Neu-Isenburg aufgenommen. Ziel ist es, die jeweiligen Kompetenzen zusammenzuführen, um insbesondere für rehabilitationsbedürftige Menschen mit Nierenerkrankungen eine optimierte Versorgung sicherzustellen.
Teil der Kooperation, für die innerhalb der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin/Kardiologie, Prof. Dr. Heinz Theres, federführend ist, ist auch ein Kooperationsvertrag zwischen der Klinik und dem Vivantes Humboldt-Klinikum – Klinik für Innere Medizin/Nephrologie in Berlin (Vivantes). Diese Kooperation, für die auf Vivantes-Seite Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Pommer die medizinische Verantwortung trägt, beinhaltet die fachspezifische Behandlung nierenkranker Patienten mit persistierendem Nierenversagen auf der intensivmedizinischen Einheit der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Hesse und Prof. Dr. Heinz Theres.

Konkret bedeutet das Zusammengehen der drei Einrichtungen für beatmungspflichtige Patienten, die dialysiert werden müssen, immense Vorteile. Denn bisher gab es in Berlin keine Rehabilitationsklinik, in der sie die erforderliche medizinische Betreuung erhalten konnten. Das hat sich nun geändert. Patienten, die nicht transportfähig sind und in der mit 15 Betten ausgestatteten Intensivstation der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle behandelt werden, können nun mit einem mobilen Dialysegerät des Vivantes Humboldt-Klinikum – Klinik für Innere Medizin/Nephrologie erstmals in Berlin dialysiert werden. Bisher bestand eine solche Behandlungsmöglichkeit nicht in der Hauptstadt, sondern die nächst gelegenen hierfür qualifizierten Kliniken befinden sich in Sachsen beziehungsweise in Mecklenburg-Vorpommern. Abgesehen davon, dass die Dialyse vor Ort am Tegeler See eine wesentliche Erleichterung für die betroffenen, schwerst erkrankten Patienten darstellt, bleiben Angehörigen für ihre Besuche beschwerliche und zeitraubende Anreisen erspart.      
Neben diesem direkten Nutzen für die Betroffenen bringen die getroffenen Vereinbarungen auch erhebliche Einsparungen für die Krankenkassen mit sich, da lange und angesichts der beatmungspflichtigen Patienten sehr aufwändige Transporte überflüssig werden und die entsprechenden Kosten entfallen.
 
 

In Ausgabe 3 der Medical Park News 2011 lesen Sie:

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