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Neurologische Rehabilitationsklinik Bad Camberg
Alternative Therapieformen in der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg
Bad Camberg. Die Neurologische Rehabilitationsklinik Bad Camberg bietet ein breites Spektrum an Therapien und Behandlungsformen. Das Angebot reicht von der Neuropsychologie über die Physiotherapie bis hin zu alternativen Therapieformen wie Kunst- und Musiktherapie. Bei Maike Scholz (37) wurde im Oktober 2003 Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert, seit 2006 ist sie dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen – wie einige neurologische Patienten in der Fachklinik. Seit August 2010 arbeitet sie in Teilzeit selbst für die Neurologischen Rehabilitationsklinik, engagiert sich ehrenamtlich in der Multiple Sklerose Beratung und ist Ansprechpartnerin einer MS-Gruppe in Bad Camberg. Maike Scholz hat im Mai 2011 an einer Studie über alternative Therapieformen in der neurologischen Fachklinik teilgenommen und einen Erfahrungsbericht darüber verfasst: „Unter Kunst- und Musiktherapie konnte ich mir am Anfang der Studie nicht wirklich etwas vorstellen. Ich dachte, dass man in der Musiktherapie ein paar Instrumente ausprobiert und in der Kunsttherapie einfach ein paar Bilder malt. Es war das erste Mal, dass ich diese alternativen Therapien ausprobiert habe. Ich hatte daher keine Ahnung, was auf mich zukommt und habe mich überraschen lassen.” Maike Scholz hat beide Therapieformen kennen gelernt und festgestellt, dass man sich auf die Kunsttherapie einlassen und ganz fallen lassen sollte. Wenn man das schafft, dann kann die Kunsttherapie tiefgründig und entspannend sein. Sie lenkt ab und beruhigt. Sie ist eine geeignete Ergänzung zur Psychotherapie, eine sehr gute Möglichkeit, sich auszudrücken, mitzuteilen, Probleme zu verarbeiten und zu bewältigen. „Ich schaue mir heute noch gerne meine Bilder an, sie geben mir immer noch Kraft und Energie” sagte Maike Scholz. Aber nicht nur die Kunsttherapie, auch die Musiktherapie der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg hat sie überzeugt: „Die Musiktherapie ist eine Einzeltherapie. Aufgrund meiner Erzählungen stellten mir meine Therapeutinnen ein auf mich zugeschnittenes Therapieprogramm zusammen. Ich merkte, dass ich von Therapiestunde zu Therapiestunde immer kräftiger wurde und mir die Übungen nicht mehr so schwer fielen wie zu Beginn meiner Therapie. Die Musiktherapie empfinde ich als hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie.” Die Kunst- und Musiktherapeutinnen der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg, Elke Busch und Silke Kammer, freuten sich sehr über Maike Scholz positive Rückmeldung: „Beide Therapieformen sind nicht nur äußerst interessant, ich empfehle sie uneingeschränkt.”
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In Ausgabe 4/2011 lesen Sie:
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