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Pressemeldung: 23. Juni 2010

Schumi, Gold-Vicky und jetzt Kuwait


Bad Wiessee - Eine fehlt. Seine Olympiasiegerin. Das ist Wolfgang Maier gleich aufgefallen. Der Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV) war nach Bad Wiessee in den Medical Park St. Hubertus gekommen, um die Kooperation zwischen seinem Verband und der Rehabilitationsklinik zu verlängern. Die Formalitäten waren rasch erledigt. Maier und Hartmut Hain, Vorstandsvorsitzender der Medical Park AG, unterzeichneten ohne größeres Brimborium das mehrseitige Kontrakt, das besagt, dass der Medical Park auch die nächsten zwei Jahre Partnerklinik des DSV bleibt.
Bereits seit 1989 gibt es diese Zusammenarbeit, die neben Reha-Maßnahmen und Physiotherapie auch leistungsdiagnostische Untersuchungen umfasst. „Ich bin sicher, mancher Erfolg wäre nicht erzielt worden, würden sich die Wintersport-Asse des DSV nicht vertrauensvoll in der Hände der Medical Park-Ärzte und -Therapeuten begeben“, meint Hain. Nur an der Außendarstellung könne man wohl noch ein wenig feilen, findet Maier. Manche der Logos an den Hinweistafeln seien bereist veraltet. Und dass Viktoria Rebensburg, die Olympiasiegerin aus Kreuth, noch nirgendwo präsent ist, sollte sich auch rasch ändern.
Seit vielen Jahren ist die Einrichtung am Tegernsee die Adresse Nummer eins für verletzte Top-Sportler aus aller Welt. Der Deutsche Skiverband vertraut den Wiesseern seit Jahren. In den Schaukästen in der Eingangshalle stapeln sich die Erinnerungsstücke. Die ehemalige Ski-Rennfahrerin Katja Seizinger schreibt: „Ihr bekommt alle Probleme Eurer Patienten in den Griff.“ Selbst Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher lächelt von den Wänden. Zuletzt hatten die Wiesseer Profis bei Olympia in Vancouver die Alpin-Stars wie Maria Riesch, Felix Neureuther und natürlich auch Viktoria Rebensburg betreut. Hier fehlt es allerdings noch an Erinnerungsstücken.
Inzwischen hat sich der gute Ruf der Klinik aber nicht nur bei Top-Sportlern herumgesprochen. Nach dem Besuch Maiers war gleich der nächste Vertrag für die Medical-Gruppe unter Dach und Fach. Mit einer Delegationsgruppe aus Kuwait. Der stellvertretende Gesundheitsminister, Dr. Ibrahim Al Abdelhadi, war gekommen, um sich ein Bild von der Klinik zu machen, in die er künftig seine Landsleute schicken wird.
Das Ministerium ist Kostenträger für alle kuwaitischen Patienten, die sich im Ausland behandeln lassen. Rund 1200 sind das im Jahr. Bisher habe Kuwait seine Patienten nach ganz Europa geschickt, jetzt wolle man sie nur noch in Deutschland behandeln lassem, erklärt Key Account Managerin Jasmin Porter. Davon profitiert auch die Einrichtung am Tegernsee. 30 bis 40 Prozent, schätzt Porter, werden sich hier betreuen werden. Auf die sei man bereits jetzt bestens eingestellt. „Wir haben einen eigenen Koch, arabische Zeitungen und bei Bedarf stellen wir auch gerne einen Gebetsraum zur Verfügung.“


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