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Pressemeldung: 14. August 2009

Er träumt von Olympia in Kanada: Eishockey-Nationalspieler Köttstorfer fasst bei der Rehabilitation neue Pläne


Bad Wiessee/Hannover. Eigentlich wäre der Bad Aiblinger Verteidiger, der Eishockey in Rosenheim „gelernt“ hat und derzeit bei den Hannover Scorpions als Verteidiger spielt, in der DEB-Statistik trotz seiner erst 27 Jahre wesentlich weiter. Wäre da nicht das Verletzungspech. Mit einem Knieschaden war Georg-Rainer Köttstorfer erstmals im Medical Park Bad Wiessee St. Hubertus, wegen einer Schulter-Operation (rechts) versäumte er die Weltmeisterschaft 2007 in Moskau, und diesmal (Schulter-OP links) war die WM in der Schweiz „dran“. Passiert war das Missgeschick im ersten Playoff-Halbfinale der diesjährigen Meisterschaft gegen Düsseldorf (Hannover schied im fünften Spiel aus). Nach der Operation in Heidelberg verordnete der Arzt dem Patienten rund sieben Wochen Pause mit leichten Übungen, ehe die Rehabilitation in der Klinik Medical Park Bad Wiessee St. Hubertus unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Thomas Wessinghage in Angriff genommen werden konnte.

Heute sagt Köttstorfer: „In Summe kostet mich diese Verletzung vier Monate Zeit.“ Gott sei Dank verläuft der Heilungsprozess so gut, dass er zum Start der Olympia-Saison der DEL im September dabei sein wird. Er sagt: „Die Ärzte und die Therapeuten hier sind unglaublich professionell und dabei sehr freundlich.“
Einer wie er muss es wissen: Zum dritten Mal ist er in
der Rehabilitations-Klinik am Tegernsee; zudem hat er
während der Schulzeit ein Praktikum als Physiotherapeut
gemacht.
Bis zum 35. Lebensjahr will Köttstorfer noch spielen
(„mal schauen, was der Körper so mitmacht“), bei einer
Eishockey-Karriere wie der seinen aber beschäftigt ihn
auch die Zeit danach. Sein Entschluss: Ab Winter will er
ein Fern-Studium absolvieren. „Ich will zwar nicht Sport
studieren, aber irgendwas mit Sport liegt mir am Besten.“
Sport-Management würde ihn interessieren. Vorstellen
kann er sich ein Leben hinter der Bande nicht.
Nur dem Eishockey-Nachwuchs, dem will er erhalten
bleiben, „in irgendeiner Funktion.“
Apropos erhalten bleiben: Natürlich träumt er von den
Olympischen Spielen 2010 in Kanada. An ihm soll`s
nicht liegen. An seiner Einstellung auch nicht.
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