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Pressemeldung: 03. April 2009
Medical Park Berlin Humboldtmühle: Hoffnung für Schlaganfallpatienten
BERLIN. Die Aufgabe, in Berlin eine neue Klinik aufzubauen und wissenschaftliche Perspektiven durch die enge Zusammenarbeit mit der Charité haben Prof. Dr. Stefan Hesse nicht zögern lassen, die Tätigkeit des Chefarztes der Abteilung Neurologie in der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle zu übernehmen. Das eindeutige Konzept der Medical Park AG war ein weiterer Beweggrund. Neurologischen Patienten werden in der Klinik völlig neue Möglichkeiten geboten, unterstreicht Prof. Dr. Stefan Hesse. Die lückenlose Betreuung von der Intensivstation bis zur Entlassung, die Verzahnung der stationären mit der nachfolgenden ambulanten Rehabilitation seien ebenso Kennzeichen der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle wie die patientenzentrierte klinische Forschung im Verbund mit der Schlaganfallallianz als bundesweit einmaliger Einrichtung. Hinzu komme die Einrichtung einer hochmodernen Schlaganfalleinheit, in die beatmungspflichtige Patienten aufgenommen würden. Ausdrücklich verweist Prof. Dr. Stefan Hesse auf den Stellenwert der künftigen wissenschaftlichen Arbeit. Klinische Forschung, die darauf ziele, die Therapie zu optimieren, die Forschungsansätze und deren Evaluation setzten Klinik und Wissenschaft unter einem Dach voraus. "Wissenschaftler lernen von den Patienten und den behandelnden Therapeuten", sagt der Chefarzt und führt dieses Beispiel an: "Dem natürlichen Wunsch der Patienten und Therapeuten nach Intensivierung der Gangrehabilitation folgte die Entwicklung der Laufbandtherapie und der Gangmaschinen, die gemeinsame Erstellung von Protokollen sowie die Evaluation von klinischen Studien. Dies ist die weitaus bessere Alternative zum Ingenieur-Team, das sich etwas ausdenkt und erst dann in Kontakt mit der Klinik tritt." In diesem Zusammenhang seien modernste Gangtrainer, wie es sie in der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle gebe, anzuführen. Bisher seien Patient und Therapeut beim Gangtraining angesichts des körperlich anstrengenden Setzens des Beines nach zehn bis zwanzig Schritten erschöpft. Der Gangtrainer erlaube dagegen eine Intensität von beispielsweise tausend Schritten in einer Einheit. Allerdings sei auch klar, dass eine noch so moderne Maschine nie den interpersonellen Kontakt ersetzen könne und solle. Die lückenlose medizinische Betreuung der Schlaganfallpatienten unter einem Dach von der Intensivstation bis zur Entlassung, die enge Zusammenarbeit mit der Akutmedizin, modernste Medizintechnik und nicht zuletzt das angenehme Ambiente machen die Besonderheit der Neurologischen Abteilung der Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle aus. Sie gibt damit Schlaganfallpatienten in Berlin und darüber hinaus neue Hoffnung.
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